Ausgangspunkt für die drei Teilnehmer auf die Hohe Nock war der Parkplatz Rettenbach.
Der Parkplatz liegt ideal und etwas abgeschieden, sodass wir nach den ersten Schritten schon die Umgebung und die frische Luft genießen konnten. Nach ein paar Meter im Flachen führte uns der Weg schon nach oben. Der Wanderweg 463 ging vom Parkplatz bis zum Gipfel, wobei der Großteil der Strecke durch den Nationalpark Kalkalpen führte. In einem sehr schönen, naturbelassenen Umfeld führte die Strecke Anfangs durch Wälder, Almen und Schotterrinnen bis oberhalb der Baumgrenze, wo wir direkt in die Latschenlandschaft kamen und die erste Trinkpause fällig wurde. Nach einer kurzen Rast machten wir uns wieder auf den Weg um auch die letzten 500 Höhenmeter zu bewältigen. Der Gipfelanstieg war etwas ausgesetzt, sodass wir unsere Trittsicherheit unter Beweis stellen konnten. Am höchsten Punkt des Sengsengebirges angekommen frischte der Wind etwas auf, weswegen wir unsere Gipfelpause etwas verkürzten, aber es war trotzdem genug Zeit für eine kleine Stärkung. Als Abstiegsweg wählten wir denselben Weg wie beim Aufstieg, da sich das Wetter augenscheinlich etwas verschlechterte. Zu unserem Glück war das nicht der Fall und es erwischten uns sogar noch einige Sonnenstrahlen. Durch die traumhafte Umgebung und der sehr guten Wegbeschaffenheit machte sowohl der Aufstieg als auch der Abstieg viel Spaß. Zur Einkehr wählten wir am Nachhauseweg den Gasthof Waldhof, der durch seine herzhafte Bedienung und der sehr guten Küche zu einem Fixpunkt nach Touren in der Region geworden ist. Eine lange und sehr schöne Tour mit einer kleinen aber gemütlichen Gruppe.